ECVET Expertinnen und Experten

Das Nationale Team von ECVET Expertinnen und Experten stellt sich vor:


Gunnar Binda
ECVET stellt m.E. eine zentrale Grundlage für die europäische Strategie des lebenslangen Lernens dar. Je umfassender das Prinzip der Lernergebnisorientierung in Qualifizierungen verankert wird, desto eher wird der Weg für systemische und politische Lösungen zur Anerkennung und Anrechnung erworbener Kompetenzen geöffnet. Insbesondere transnationale Mobilitäten erlauben es, durch die Präzisierung von Kompetenzbeschreibungen klare Berufsbezüge herzustellen. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt deshalb auf der Entwicklung und Umsetzung von Verfahren zur Umsetzung der Lernergebnisorientierung und zur Entwicklung von kompetenzorientierten Curricula.

Beauftragter für Internationales und Projektenwicklung, BBS Schlankreye, Hamburg (Kontakt: Gunnar.binda@vet-projekte.de )

Kathrin Bittner-Szaukellis

Meine Motivation, als Expertin für ECVET mitzuarbeiten, ist es, die Mobilität von Jugendlichen und Erwachsenen in der Aus- und Weiterbildung innerhalb Europas zu fördern, um möglichst vielen jungen Menschen die Chance zu geben, praktische Arbeitserfahrungen im Ausland zu sammeln und um langfristig zur Anerkennung und Anrechnung von beruflichen Kompetenzen und Qualifikationen beizutragen und den sozialen Zusammenhalt  in Europa  zu stärken. Dafür ist es notwendig, gemeinsame Qualitätsstandards in der beruflichen Bildung zu entwickeln und eine sehr gute Ausbildungsqualität zu gewährleisten.  ECVET bietet dafür eine ausgezeichnete Möglichkeit.
Seit einigen Jahren führen wir Mobilitätsprojekte mit sozialpädagogischen Partnereinrichtungen innerhalb Europas durch. Dabei konnten wir zusammen mit fachpraktischen und schulischen Ausbildern Ausbildungsinhalte  abstimmen und Lernergebniseinheiten für sozialpädagogische Ausbildungsberufe  im Bereich der Bildung, Förderung und Integration  von Kindern und Jugendlichen entwickeln.
Meinen Schwerpunkt in der Mitarbeit als ECVET Expertin sehe ich in der unterstützenden Beratung von Ausbildungsbetrieben und Berufsbildenden Schulen auf nationaler und europäischer Ebene.

Europabeauftragte Fachschule Sozialpädagogik, BBS Ritterplan, Göttingen (Kontakt: k.bittner@ritterplan-portal.de)

Dr. Eszter Csepe-Bannert

Mit ECVET wird eine Professionalisierung und Standardisierung von Prozessen und Inhalten in der praktischen, beruflichen Bildung angestrebt, um Transparenz, Vergleichbarkeit und eine systematische Evaluation von Lernergebnissen im Rahmen von europäischen Mobilitäten zu gewährleisten. In meiner Funktion als ECVET-Expertin möchte ich Bildungsakteure unterstützen, ECVET-Prinzipien bereits bei der Partnersuche anzuwenden. Um die Erwartungen an eine Mobilität mit den Möglichkeiten in einem Praktikumsbetrieb in Einklang zu bringen, ist die Verständigung zwischen den Beteiligten vor einer Mobilität sowie die gemeinsame Definition von Lernergebnissen entscheidend.
CorEdu bietet eine Weiterbildung für Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater an, die Sie bei der Bewerbung und Umsetzung von qualitätsgesicherten Mobilitäten und bei der Anwendung von ECVET-Prinzipien im Rahmen des Ausbildungsmarketings unterstützen soll. Die Anwendung von ECVET-Prinzipien trägt zum gegenseitigen Vertrauen und Nachhaltigkeit der Mobilitätsmaßnahmen bei.

Geschäftsführerin CorEdu Bildung durch und durch (Kontakt: eszter.csepe-bannert@coredu.de)


Matthias Döbler

In der Vorbereitung und Durchführung von Auslandspraktika bietet das System ECVET ausgezeichnete Instrumente, um allen Beteiligten eine präzise Vorstellung über die Ziele und Handlungsaufgaben in den verschiedenen Phasen eines Auslandspraktikums zu vermitteln. Für die Teilnehmenden wird bereits frühzeitig sichtbar, was von ihnen erwartet wird, welche Chancen sich bieten. Zugleich werden aber auch Anforderungen an die Mobilität formuliert,  konkrete Verabredungen getroffen und Standards für die Bewertung eines wichtigen Ausbildungsabschnitts vereinbart. Nach meiner Erfahrung ist daher die mit Hilfe der ECVET-Tools unterstützte Vorbereitung auf einen Auslandseinsatz von großer Bedeutung für den Erfolg. Weil zudem viele deutsche Berufe und Ausbildungswege im europäischen Ausland kaum bekannt sind, kann ECVET zu einer besseren Anerkennung und  Passung zwischen Qualifikationsprofilen in Europa beitragen.

Fachbereichsleiter für Qualitätsmanagement und Schulentwicklung am Oberstufenzentrum für Informations- und Medizintechnik Berlin (Kontakt: doebler@oszimt.de)


Winfried Ellwanger

Die Durchlässigkeit der Arbeitsmärkte und die Mobilität in der Ausbildung  in Europa lassen sich nur verwirklichen, wenn Ausbildung und Berufsabschlüsse vergleichbar und transparent dargestellt werden können. Gleichzeitig muss auch die Anerkennung von non formalem und informellem Lernen eine stärkere Berücksichtigung finden. In meiner Region, 15 km von der tschechischen Grenze entfernt, beschäftigt mich der Vergleich von Bildungssystemen seit vielen Jahren. Wichtig ist, Arbeitgebern, Auszubildenden und allen Akteuren der Bildungslandschaft  verständlich zu machen, was ECVET ist, wie sie bei der Umsetzung von ECVET profitieren und wie auch wir von unserer europäischen Nachbarn lernen können. Nur so kann das Thema Mobilität in der Aus- und Weiterbildung  zum Vorteil aller Beteiligten fest verankert werden.

Leiter der VHS Cham (Kontakt: wellwang@vhs-cham.de)

Gabriele Fietz

ECVET bietet die Chance Mobilitätsmaßnahmen aufzuwerten. Der lernergebnisorientierte Ansatz ermöglicht es, im Ausland erworbene Kompetenzen für die berufliche Laufbahn eines Lerners nutzbar zu machen. Mit der Organisation von Lernaufenthalten gemäß den ECVET Kriterien stellen sich neue Aufgaben: So müssen ergebnisorientierte Lerneinheiten definiert, Lernvereinbarungen abgeschlossen, Kompetenzen festgestellt und dokumentiert werden. –  Einen Schwerpunkt meiner Arbeit als ECVET Expertin sehe ich darin Ausbildungspersonal  bei diesen Aufgaben zu unterstützen und aufzuzeigen wie ECVET auch zur Sicherung der Qualität transnationaler Mobilität verwendet werden kann.

Freie wissenschaftliche Autorin und Beraterin zu Fragen europäischer Berufsbildung


 

Werner Fuhrmann

Die berufliche Bildung für Jugendliche und Erwachsene mit besonderem Förderbedarf  zu stärken und weiterzuentwickeln hat mich motiviert als ECVET- Experte zu arbeiten. Denn gerade für diese Zielgruppen bietet ein Auslandsaufenthalt mit berufspraktischer Erfahrung besonders gute Chancen zur Verbesserung der Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit. Die berufspraktischen Erfahrungen sollten dabei verstärkt an Lerneinheiten orientiert sein.
ECVET unterstützt die  Entwicklung und Bewertung der Lernergebnisse und fördert damit die Qualität der weiteren Ausbildung und Beschäftigung.
Ich möchte an dieser Entwicklung auf nationaler und europäischer Ebene mitwirken, damit Auslandserfahrungen, gerade für Benachteiligte noch besser nutzbar werden.

Geschäftsführer GewerkstattGmbh, Bochum(Kontakt: fuhrmann@gewerkstatt.de)


Dr. Markus Müller

Koordinator der Qualitätssicherung, Unterrichtsforschung und Lehrerinnen- und Lehrerbildung an der Städtischen Berufsschule für Fertigungstechnik München (Kontakt: mueller@tum.de)









Stefan Rammelmann

Für mich besteht der Mehrwert von ECVET darin, dass durch die Formulierungen von Lernergebnissen die Transparenz und Vergleichbarkeit von Ausbildungen erhöht und damit der Planungsprozess von Auslandsaufenthalten im Rahmen der Berufsbildung verbessert wird. Wenn Qualifikationen in Zukunft in der Form von Lernergebnissen und Einheiten dargestellt werden, erleichtert dies das Verständnis und die Vergleichbarkeit und steigert den Wert von Mobilitäten.
Bei der Vorbereitung und Durchführung von Auslandsmobilitäten ist ECVET ein hervorragendes Instrument, um den Beteiligten eine exakte und genaue Vorstellung zu vermitteln, was Sie im Ausland erwartet. ECVET ist eine Möglichkeit, Auslandsmobilitäten aufzuwerten und die erworbenen Kompetenzen sichtbar zu machen.
Ich sehe meine Aufgabe als ECVET-Experte darin, den Mehrwert von Lernergebnissen in der Region transparenter zu gestalten und als Multiplikator in der Bildungsregion tätig zu werden.

Kreisvolkshochschule Aurich (Kontakt: stefan.rammelmann@kvhs-aurich.de)

 

Hartmut Schäfer und Peter Wölffling

In unserem Leonardo da Vinci ECVET-Projekt „MobilityExcellence – European Bridge for Competence Recognition“ haben wir bewusst die europäische Brückenfunktion von ECVET-Elementen in der Mobilität in den Focus gesetzt. ECVET als Toolbox bietet uns hervorragende Instrumente, um flexibel und vor allem lernergebnisorientiert Brücken in europäischen Ausbildungskooperationen zu initiieren. Haben wir uns in früheren Projekten immer wieder bemüht, nationale Berufsbilder bzw. System in Summe zu vergleichen, vereinfacht nun die Orientierung auf Lernergebnisse bzw. der Blick auf erworbene Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern in der beruflichen Bildung fundamental. Gleichzeitig erhöht sich die Qualität vor, während und nach der Mobilität enorm. Beginnend von der Lernvereinbarung über die Dokumentation im europass bis hin zur Anerkennung im Rahmen der Berufsausbildung haben die Auszubildenden einen echten Zugewinn. Für uns als IHK-Bildungszentrum ist die Lernergebnisorientierung in der geographischen Mobilität von primärer Bedeutung, gilt es doch den Auszubildenden im aufnehmenden Betrieb die gleiche Ausbildungsqualität zu garantieren wie im entsendenden Betrieb.
Wir sind überzeugt davon, dass die ECVET Instrumentarien zukünftig fester Bestandteil geographischer Mobilität sein werden. Wir sehen uns in der Rolle als „ECVET Experte“ als Multiplikatoren, um den europäischen Mehrwert von ECVET in der Mobilität unter Mobilitätsträgern, Akteuren beruflicher Bildung, Auszubildenden & Ausbildern aktiv zu verbreiten. Unsere Praxiserfahrungen, die wir mit unseren LdV und Erasmus+ Projekten http://www.azubi-mobil.de/  und http://www.mobilityexcellence.eu/ erworben haben, möchten wir gern mit allen Interessierten teilen bzw. mit Ihnen in direkten Austausch treten.

Leiter IHK-Bildungszentrum, Frankfurt/O. (Kontakt: Schaefer@IHK-Projekt.de)


 Dr. Christian Schottmann

Das ECVET-Instrumentarium bietet gute Möglichkeiten, Auslandserfahrungen valide für die eigene Berufs- und Ausbildungsbiographie nutzbar zu machen.
Schwerpunkt meiner Arbeit als ECVET-Experte ist die Implementierung der ECVET-Prinzipien in die tägliche Praxis des Austausches von Auszubildenden im dualen System. Der Focus in der Beratung von Schulen bei der Umsetzung liegt auf der individuellen Anpassung der ECVET-Qualitätsinstrumente an die Bedürfnisse und Möglichkeiten der jeweiligen Austauschpartner und ihrer Betreuerinnen und Betreuer. Dies könnte z.B. in einem 'ECVET step-by-step'-Vorgehen erfolgen.

Berufskolleg Köln-Porz, (Kontakt: schottmann-ecvet@gmx.de)

 

Von 2012-2015 haben Prof. Dr. Claudia M. Ueffing (Professorin an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften), Prof. Dr. Nicolas Schöpf (Hochschule der Bundesagentur für Arbeit), Jaqueline Sell (Internationales Projektmanagement, Bildungsverbund Haustechnik Sachsen-Anhalt e.V.), Prof. Dr. Georg Spöttl (Professor an der Universität Bremen und Vorstandsmitglied und Abteilungsleiter im Institut Technik und Bildung, Bremen) und Prof. Dr. Gerhard Syben (Leiter des BAQ Forschungsinstituts für Beschäftigung Arbeit Qualifikation, Bremen) im Nationalen Team mitgewirkt und mit ihren Aktivitäten nachhaltig zur Verbreitung und Implementierung von ECVET beigetragen.

News

Das Team der ECVET-Expert(inn)en

Die ECVET-Expert(inn)en wirken an Ihren Veranstaltungen mit und beraten Sie. Kontaktieren Sie die Nationale Koordinierungsstelle ECVET oder die ECVET-Expert(inn)en direkt.